Die Bremer Stadtmusikanten

Ein Theaterprojekt mit jugendlichen AsylbewerberInnen und einheimischen Jugendlichen

Text und Regie: Afra und Hans Kriss

Seit Februar arbeiten wir an einer Theateraufführung des Märchens von den Bremer Stadtmusikanten, und jetzt ist es soweit, Ende Juli finden die Aufführungen statt: 

WO?
Stadthalle Schrobenhausen
WANN?
Dienstag, 26.Juli, Donnerstag, 28.Juli und Freitag, 29.Juli
Beginn ist jeweils 18:30 Uhr, die Aufführung dauert ca. 45 Minuten

Einlasskarten (100 Plätze) ab 18:00 Uhr an der Abendkasse. Eintritt frei, Spenden für die Arbeit der Helferkreise willkommen

Wir, das sind acht jugendliche Flüchtlinge, fünf einheimische Jugendliche und etliche erwachsene BetreuerInnen. Zuerst haben wir das Märchen auf Deutsch in einfacher Sprache verfasst und bei unseren wöchentlichen Treffen im Blauen Saal der VHS immer wieder gelesen. Anhand von grundlegender Theaterarbeit wie Selbstwahrnehmung, Kommunikation und Koordination sind dann die Rollen besetzt und der Bühnentext erstellt worden. (Na gut, die Rollenbesetzung erfolgte durchaus auch ganz pragmatisch je nach Verfügbarkeit der SpielerInnen, wir mussten einige Wechsel wegen Wegzug und allzu großem Lampenfieber vornehmen) Seit Mitte Juni proben wir auf der Bühne der Stadthalle, wo jetzt auch schon professionelles Bühnenlicht aufgebaut ist, damit die Aufführungen richtige Theaterabende werden. Zu einem richtigen Theaterabend gehören aber auch Musik und das Bühnenbild. Cora Krötz hat zusammen mit Navid Saidi die Musik erarbeitet, die mit Gitarre, Cajón, Saxophon, Shrutibox und Violine aufgeführt wird. Und Angelika Schweiger gestaltet zusammen mit Ulrike Halfmann und vier Flüchtlingen um Rohullah Wafa das Bühnenbild mit 50 bemalten Umzugskartons.

Auf viele Zuschauer freuen sich die TheaterspielerInnen und MusikerInnen Antonia, Aya, Mohammad, Maria, Mona, Narges, Navid, Noor, Paulina, Sami, Somaieh, Tabea, Ziead und Zümre und die BetreuerInnen Birgit Berlitz, Maria Kopfmüller, Afra Kriss, Hans Kriss, Cora Krötz, Margret Oberhammer und Ina Wölfel.

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