Reden mit Händen und Füssen

Ein Gastbeitrag von Hermann Küblbeck

postit hand fussGleich ausgesprochene Wörter können in verschiedenen Sprachen durchaus unterschiedliche Bedeutung haben (sog. falsche Freunde), z.B. englisch „gift“ = Geschenk.

Solche falschen Freunde gibt es auch beim Reden mit „Händen und Füßen“, überraschenderweise bereits innerhalb Europas /1/, /2/. Die Gefahr, dass man missverständliche Zeichen und Gesten verwendet, besteht erst recht, wenn die Gesprächspartner in weit entfernten Ländern und unterschiedlichen Kulturkreisen aufgewachsen sind. Beim Kontakt mit Flüchtlingen sollte man sich dessen bewusst sein.

Nachfolgend ein Auszug wichtiger Tücken beim „Reden“ mit Gesten und Handzeichen (Auszug aus /1/-/3/) in Tabellenform.
Hinweis: sie ist bei weitem nicht vollständig, weder was die Gesten, noch was die Länder/Regionen betrifft.

Kurzergebnis:

  • Handzeichen „Daumen nach oben“ (für prima, gut, ok) NICHT verwenden Kopfnicken,
  • Kopfschütteln kann als ja ODER nein verstanden werden (je nach Land)
  • es gibt eine Reihe weitere Zeichen, die in manchen Ländern anders, teilweise sogar als das Gegenteil von dem verstanden werden, was sie bei uns bedeuten.

gesten

(*) was wiederum in Äthiopien ein „ja“ bedeutet. s. /1/, Seite 82
ohne jede Gewährleistung (insbesondere nicht auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Auswahl)
Quellen:
/1/ Franziska von Au: „Wo Ja Nein bedeutet“, Bassermann-Verlag, ISBN978-3-8094-2764-3 – insbesondere Seiten 79-82; Seite 86
/2/ http://www.welt.de/reise/article118369800/Das-sind-die-wichtigsten-Handzeichen-weltweit.html
/3/ Szene im Film “ die Götter müssen verrückt sein“

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