Umzug ins Containerdorf verschoben

Flüchtlinge bleiben vorerst in der Stadthalle

postitkurznotizEine Jugendliche, die zusammen mit ihrer Familie in der Stadthalle untergebracht ist, erkrankte Anfang dieser Woche an Windpocken. Da sie möglicherweise bereits andere Bewohner angesteckt haben könnte, kann der geplante Umzug ins Containerdorf erst in voraussichtlich zwei Wochen stattfinden. Dann erst ist die Inkubationszeit der bei uns üblichen Kinderkrankheit vorbei und es kann ausgeschlossen werden, dass weiter Menschen angesteckt würden. Sollte nach diesen zwei Wochen noch jemand an Windpocken erkrankt sein, wird der Umzug solange hinausgezögert, bis alle wieder gesund sind.

So werden die ersten Bewohner der Container in der Bürgermeister-Götz-Straße die uns nächste Woche zugeteilten Flüchtlinge sein.

Bei einer Führung vergangenen Mittwoch, dem 29.07., konnten sich Stadträte, Gemeinderäte, Bürgermeister und Vertreter der Helferkreise ein Bild von der Unterkunft machen. Es stehen insgesamt vier Containerblöcke mit jeweils mehreren Wohncontainern, einem Gemeinschaftsraum, vier Toiletten und vier Duschen bereit. Einen Küchenraum wird es für jede Familie extra geben. Bis zu 94 Menschen können in Zwei- und Vier-Bettzimmern untergebracht werden. Alle Container sind soweit in Ordnung, der Platz ist zumutbar. In einer der Containereinheiten sind außerdem Büros untergebracht, wo Ansprechpartner zu finden sein werden.

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